Besinnliche Feuerwehrsenioren
Jahresabschlussfeier in Schwarzach
Seit 19 Jahren ist Ferdinand Stadler (stehend) Vorsitzender der Feuerwehrsenioren des Inspektionsbezirks II; daneben von links Jubilar Alfons Aigner, Dieter Görlitz, Christian Bernreiter, Karl-Heinz Seidl und Ewald Schredinger. (Foto: Robert Fuchs)
Hengersberg. Einen Tag vor dem Jahresabschluss und der Adventsfeier der Feuerwehrsenioren im Inspektionsbezirk II im Landkreis Deggendorf hatte Ehrenmitglied Alfons Aigner seinen 95. Geburtstag gefeiert. Trotzdem ließ es sich der Grattersdorfer nicht nehmen, tags darauf auch mit seinen Feuerwehrkameraden anzustoßen.
Vorsitzender Ferdinand Stadler ist auch schon 83 Jahre alt, aber noch rüstig wie ein Junger. Wie sonst könnte er sich alle Jahre um die Belange der vor 19 Jahren gegründeten Kameradenvereinigung kümmern? Bewundernswert, wie der Schöllnacher das Pensum bewältigt. Im Saal des Gasthauses Knogl in Schwarzach begrüßte er die Mitglieder mit Ehefrauen, Jubilar Alfons Aigner, Landrat Christian Bernreiter, 2. Bürgermeister Karl Heinz Seidl und Alt-OB Dieter Görlitz aus Deggendorf. Die gastgebende Feuerwehr vertraten Kommandant Franz Kreuzer, Ehrenkommandant Michael Maier und 2. Vorsitzender Erich Pfaffinger, der nach einem spaßigen Vers auf die Finanzkrise mit ernster Mine darauf verwies, dass viele Haushalte den Gürtel heuer nicht nur zu Weihnachten enger schnallen müssen, um über die Runden zu kommen. Jeder sollte dankbar sein, wenn er sich nicht in einer solchen Situation befinde, meinte Pfaffinger.
Trotz aller finanziellen und wirtschaftlichen Niederungen sei bei all den Personen Dank angebracht, die mitgeholfen haben, dass das Gemeinschaftsleben in unserer Heimat und im Landkreis Deggendorf funktionierte, sagte Ferdinand Stadler. Die alten Feuerwehrkameraden ließen sich nicht anstecken vom unguten Zeitgeist, sie nähmen sich Zeit, nachzudenken und all das, was auf sie zukomme, mit Geduld zu ertragen.
Christian Bernreiter bezeichnete es als gute und schöne Sache, dass die Feuerwehrsenioren nach ihrer aktiven Zeit zusammenkommen und sich dabei nicht nur über die alte Zeit unterhalten, sondern auf ihre Art und Weise aktiv sind. Spekulationen vorgreifend stellte Bernreiter klar, dass Hengersberg voraussichtlich Mitte des nächsten Jahres den bei der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Schlauchwagen erhalte. Karl-Heinz Seidl fand es positiv, dass bei den Ortsfeuerwehren der Rotstift bislang noch nicht angesetzt werden musste. Die Feuerwehr Hengersberg erhalte im nächsten Jahr ein neues Fahrzeug und die Feuerwehr Schwanenkirchen ein neues Gerätehaus.
Dieter Görlitz, der seit 30 Jahren Mitglied der Feuerwehr Schwarzach und deren Ehrenmitglied ist, erzählte von seiner Zeit als Landtagsabgeordneter und das ihm anvertraute Feuerwehrwesen in Bayern. Diese Funktion brachte ihn den Feuerwehren näher, speziell der Schwarzacher Wehr, wo er alle Leistungsprüfungen bis hin zum Gruppenführer ablegte. „Die Feuerwehr war immer Heimat für mich, dort war ich immer gut aufgehoben und werde es über die Feuerwehrsenioren auch immer bleiben“, meinte Görlitz.
Für den besinnlichen Teil sorgte Ewald Schredinger mit den Gedichten „Im Winter in da Stubn“, „Gnadenzeit“ und „Hoffnung“ sowie der zweiteiligen Weihnachtsgeschichte vom Christkindlbrief. Musikalisch begleitete die Triechinger Saitenmusi die Adventsfeier, die bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklang. - fr (Quelle: PNP 02.12.2009)
Seit 19 Jahren ist Ferdinand Stadler (stehend) Vorsitzender der Feuerwehrsenioren des Inspektionsbezirks II; daneben von links Jubilar Alfons Aigner, Dieter Görlitz, Christian Bernreiter, Karl-Heinz Seidl und Ewald Schredinger. (Foto: Robert Fuchs)
Hengersberg. Einen Tag vor dem Jahresabschluss und der Adventsfeier der Feuerwehrsenioren im Inspektionsbezirk II im Landkreis Deggendorf hatte Ehrenmitglied Alfons Aigner seinen 95. Geburtstag gefeiert. Trotzdem ließ es sich der Grattersdorfer nicht nehmen, tags darauf auch mit seinen Feuerwehrkameraden anzustoßen.
Vorsitzender Ferdinand Stadler ist auch schon 83 Jahre alt, aber noch rüstig wie ein Junger. Wie sonst könnte er sich alle Jahre um die Belange der vor 19 Jahren gegründeten Kameradenvereinigung kümmern? Bewundernswert, wie der Schöllnacher das Pensum bewältigt. Im Saal des Gasthauses Knogl in Schwarzach begrüßte er die Mitglieder mit Ehefrauen, Jubilar Alfons Aigner, Landrat Christian Bernreiter, 2. Bürgermeister Karl Heinz Seidl und Alt-OB Dieter Görlitz aus Deggendorf. Die gastgebende Feuerwehr vertraten Kommandant Franz Kreuzer, Ehrenkommandant Michael Maier und 2. Vorsitzender Erich Pfaffinger, der nach einem spaßigen Vers auf die Finanzkrise mit ernster Mine darauf verwies, dass viele Haushalte den Gürtel heuer nicht nur zu Weihnachten enger schnallen müssen, um über die Runden zu kommen. Jeder sollte dankbar sein, wenn er sich nicht in einer solchen Situation befinde, meinte Pfaffinger.
Trotz aller finanziellen und wirtschaftlichen Niederungen sei bei all den Personen Dank angebracht, die mitgeholfen haben, dass das Gemeinschaftsleben in unserer Heimat und im Landkreis Deggendorf funktionierte, sagte Ferdinand Stadler. Die alten Feuerwehrkameraden ließen sich nicht anstecken vom unguten Zeitgeist, sie nähmen sich Zeit, nachzudenken und all das, was auf sie zukomme, mit Geduld zu ertragen.
Christian Bernreiter bezeichnete es als gute und schöne Sache, dass die Feuerwehrsenioren nach ihrer aktiven Zeit zusammenkommen und sich dabei nicht nur über die alte Zeit unterhalten, sondern auf ihre Art und Weise aktiv sind. Spekulationen vorgreifend stellte Bernreiter klar, dass Hengersberg voraussichtlich Mitte des nächsten Jahres den bei der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Schlauchwagen erhalte. Karl-Heinz Seidl fand es positiv, dass bei den Ortsfeuerwehren der Rotstift bislang noch nicht angesetzt werden musste. Die Feuerwehr Hengersberg erhalte im nächsten Jahr ein neues Fahrzeug und die Feuerwehr Schwanenkirchen ein neues Gerätehaus.
Dieter Görlitz, der seit 30 Jahren Mitglied der Feuerwehr Schwarzach und deren Ehrenmitglied ist, erzählte von seiner Zeit als Landtagsabgeordneter und das ihm anvertraute Feuerwehrwesen in Bayern. Diese Funktion brachte ihn den Feuerwehren näher, speziell der Schwarzacher Wehr, wo er alle Leistungsprüfungen bis hin zum Gruppenführer ablegte. „Die Feuerwehr war immer Heimat für mich, dort war ich immer gut aufgehoben und werde es über die Feuerwehrsenioren auch immer bleiben“, meinte Görlitz.
Für den besinnlichen Teil sorgte Ewald Schredinger mit den Gedichten „Im Winter in da Stubn“, „Gnadenzeit“ und „Hoffnung“ sowie der zweiteiligen Weihnachtsgeschichte vom Christkindlbrief. Musikalisch begleitete die Triechinger Saitenmusi die Adventsfeier, die bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklang. - fr (Quelle: PNP 02.12.2009)
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